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Mein verlorener Zwillingsbruder – ein Sternenkind

  • Autorenbild: Sonja Ernestine Bos
    Sonja Ernestine Bos
  • 28. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Dez. 2025


In diesem Artikel erzähle ich von meinem verlorenen Zwillingsbruder David – einem Sternenkind.


Ich schreibe über das Gefühl, dass mein Leben lang etwas fehlte, ohne dass ich wusste, was es war. Ich teile mit dir, wie ich ihn schließlich „gefunden“ habe, als ich mich intensiver mit meiner Medialität auseinandersetzte, und warum es so wichtig ist, Sternenkinder in unser Leben zu integrieren.


Der Wunsch als Zwilling geboren zu sein

Schon als ich ein kleines Mädchen war, hatte ich einen ganz tiefen Wunsch: Ich wollte ein Zwillingsgeschwister haben. Meine Lieblingsbücher waren Hanni und Nanni. Diese tiefe Verbundenheit zwischen den beiden Mädchen hat mich unglaublich fasziniert und oft auch traurig gemacht. Ich malte mir oft aus, wie es wohl wäre, wenn ich einen Zwillingsbruder oder eine Zwillingsschwester hätte. Manchmal redete ich sogar so, als wäre mein Bruder oder meine Schwester, die ich mir so sehr wünschte, wirklich bei mir.

Ein Gefühl, das mich mein Leben lang begleitete

Dieser Wunsch begleitete auch später mein ganzes Leben. Obwohl ich viele Freunde hatte, tauchte in mir immer wieder diese Traurigkeit und dieses Gefühl "alleine" zu sein, auf. Besonders in meiner Jugend und in meinen Zwanzigern, kam dieses Gefühl immer wieder hoch: etwas fehlt – oder besser gesagt, jemand fehlt.


Die ersten Hinweise – Meine Recherchen

Viele Jahre später stieß ich zufällig auf YouTube-Videos über „verlorene Zwillinge“. Beim Anschauen dieser Berichte spürte ich: Das ist das, was ich immer suche.

Ich begann zu recherchieren, las Artikel, Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Hintergründe und spirituelle Ansätze. Immer mehr Puzzleteile fügten sich zusammen.


Ein Gespräch, das vieles erklärte

Ich sprach mit meiner Mutter über die Schwangerschaft. Sie erzählte mir, dass sie damals starke Blutungen hatte und ins Krankenhaus musste. In den siebziger Jahren war das Wissen über Frühabgänge, „verlorene Zwillinge“ oder Mehrlingsschwangerschaften noch sehr begrenzt. Vieles wurde einfach nicht erkannt.

Für mich war es aber ein ganz wichtiger Hinweis und ich war erleichtert, dass sie nun, viele Jahre später darüber sprach.


Medialität führte mich weiter

Als ich mich später intensiver mit Medialität beschäftigte, tauchte dieses Gefühl des Fehlens wieder ganz deutlich auf. Es fühlte sich an, als würde eine Seele darauf warten, endlich wahrgenommen zu werden.

Je weiter ich mich in dieses Thema hineinfühlte, desto klarer wurde mein inneres Wissen: Ich hatte einen verlorenen Zwilling, eine Schwester oder einen Bruder.


Die Bestätigung im Reading - ein Sternenkind

In meiner Ausbildung zum Medium bekam ich schließlich die entscheidende Bestätigung. Die Kursleitern sagte in einem Reading:

„In eurer Familie fehlt ein männlicher Part – ein verlorener Zwilling.“

In diesem Moment war ich so erleichtert, dass ich mich nicht geirrt hatte und nun wusste, dass mein verlorener Zwillingsbruder immer noch bei mir, bzw. bei unserer Familie, ist.

Ich nannte ihn David, da ich, wenn ich ein Junge geworden wäre, David genannt worden wäre.


David unser Sternenkind– ein Teil meines / unseres Lebens

Seit diesem Tag ist David sehr präsent, bzw. ich nehme ihn deutlicher wahr. Vorher wusste ich immer nicht so recht, ob ich mir das alles nur einbilde oder es ein Wunschdenken ist, einen Zwillingsbruder zu haben.


Doch er zeigt sich manchmal in Übungszirkeln und ich kommuniziere mit ihm sehr viel. Auch zu meiner Schwester kam er in einem Übungszirkel von Jenseitsmedien. Er bat, in die Familie integriert zu werden. Er wünschte sich, dass wir unseren Eltern davon erzählen.

Also taten wir das.

Meine Mutter reagierte mit Tränen und war sehr gerührt, auch wenn es ihr schwerfällt, mit dem Thema umzugehen. Meinem Vater erzählte ich es, als seine Demenz bereits weit fortgeschritten war. Er hörte mir still zu und schaute mich lange an – und ich wusste, dass er es auf seine Weise verstanden hat.

Heute ist mein Vater in der geistigen Welt. Ich spüre sehr deutlich, dass er und David dort verbunden sind.


Warum Sternenkinder einen Platz brauchen

Es ist wichtig, dass verlorene Zwillinge, Fehlgeburten, die sogenannten „Sternekinder“ einen Platz in der Familie haben. Sie verschwinden nicht. Sie gehören genauso dazu wie wir, die hier leben.

David ist heute ein fester Teil meines Lebens. Natürlich gibt es Momente, in denen ich traurig bin, dass wir nicht gemeinsam aufgewachsen sind. Ich hätte mir immer einen Bruder gewünscht. Doch die Gewissheit, dass er an meiner Seite ist, dass ich mit ihm sprechen kann und er mich begleitet, schenkt mir extrem viel Kraft und Ruhe.


Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch?

Wenn du selbst das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt oder du eine innere Leere spürst, die schwer zu erklären ist, dann frage in deiner Familie ruhig einmal nach. Gerade früh in der Schwangerschaft passieren Dinge, über die nie gesprochen wurde.

In meiner medialen Arbeit erscheinen solche Seelen sehr häufig: verloren gegangene Zwillinge, Fehlgeburten oder auch Seelen, die durch eine Abtreibung nicht auf die Welt geboren wurden - Sternenkinder. Sie zeigen sich oft, weil sie dazugehören möchten.


Wenn du Klarheit suchst – ich begleite dich gern

Vielleicht berührt dich meine Geschichte oder du spürst eine Resonanz. Wenn du selbst Klarheit über ein bestimmtes Thema suchst oder Kontakt zu einem Sternenkind aufnehmen möchtest, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.

Melde dich einfach 🤍


Alles Liebe,

deine Sonja Ernestine





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Über die Autorin

Ich arbeite als Medium für Jenseitskontakte und teile in meinem Blog Gedanken, Erfahrungen und Einblicke aus meiner medialen Arbeit. Neben Erlebnissen aus meiner Arbeit als Medium schreibe ich auch über persönliche Gedanken und Themen, die mich auf meinem spirituellen Weg begleiten und beschäftigen.



Sonja Ernestine Medium für Jenseitskontakte


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